Freitag, 14. November 2008

Schwupp di Wupp die 2. Woche schon wieder rum

Ja, wer haette das gedacht, auch die 2. Woche hat sich schon wieder fast verabschiedet und es gibt wieder so einiges zu erzaehlen.
Nachdem ich am Samtag shoppen war und am Sonntag meine Wohnung noch mal voellig geputzt habe, war das Wochenende auch schon wieder vorbei.
Solange ich hier bin, hatte ich mir schon zuhause ueberlegt, moechte ich gerne einen Sprachkurs machen. Des wegen habe ich auch bei einer Sprachschule, die mir von einer meiner Kolleginnen genannt wurde, nachgefragt und bekam dann am Montag das Angebot. Nun ich war eines Herzinfarktes nahe. Die haben 80 Stunden Einzelunterricht veranschlagt a 30 EUR. Nun ja, jeder der rechnen kann, weiss warum ich kurzzeitig tief Luft holen musste. Da ich leider auf der Arbeit noch nicht ganz so viel zu tun habe, habe ich mich im Internet informiert und einige Sprachschulen angeschrieben und tataaaaa ich bekam eine Antwort, mit 2 Tage die Woche abends a 2 Stunden und das ein ganzen Jahr lang fuer 500 EUR. Da dachte ich, sage ich doch nicht nein. Hab dann Mittwoch von der Sprachschule noch einen Anruf bekommen und konnte abends schon gleich an meinem 1. Sprachkurs teilnehmen. Oh man, sag ich Euch, das ist schon ne Sprache. Nicht nur, dass ich das ganze Alphabet lernen muss, es macht auch keinen Sinn. Im Griechischen haben die bspw. fuer unser deutsches „i“ sage und schreibe 5!!! verschiedene Buchstaben, die keinen Unterschied machen oder haben, ausser, dass sie anders aussehen...Sehr seltsam. Nun ja, werde mich heute auch wieder dem griechischem widmen. Ich hab auch etwas gelernt, deshalb, denke ich wird es heute hoffentlich schon besser gehen. Und ich verstehe ein wenig mehr als nur Bahnhof.

Am Wochenende fahre ich uebrigens nach Olympia in Peloponnes und schaue mir die Gedenkstaetten dort an. Ich habe hier uebers Internet eine angeschrieben, die auch erst seit 2 Monaten hier in Athen wohnt und hab sie gefragt, ob wir uns nicht mal treffen wollten. Sie fand die Idee auch ganz gut. Mein Vorschlag war dann, dass wir uns dieses Wochenende in Athen treffen koennten. Allerdings war sie schon mit einem Bekannten verabredet nach Olympia zu fahren, fragte mich aber, ob ich nicht mitkommen moechte und da ich ja nichts anderes weiter vorhabe am Wochenende folge ich ihrem Ruf und fahre mit ihr, die ich noch nie in meinem leben gesehen habe und ihrem Bekannten nach Olympia. Wir fahren Samstag mittag hin und kommen Sonntag spaet abends zurueck. Ganz schoen aufregend, wird aber bestimmt lustig. Bilder liefere ich Euch natuerlich umgehend nach.

Bis bald
Eure Manu

Sonntag, 9. November 2008

Meine Wohnung

Ich möchte natürlich Euch nicht vorenthalten einen kleinen Einblick in meine Wohnung zu werfen:










Das obere Bild ist das Wohnzimmer, zumindest ein Teil davon. Von hier gelangt man in den Eingangsbereich und dann in den nächsten Flur (siehe unten)















Von hier gehe ich in die nächsten Räume, wie Küche, Bad und Schlafzimmer. Genießt es einfach :-)

























Im Bad habe ich am meisten Hand angelegt. Ich denke, das ist mir auch gelungen.

Liebe Grüße
Manu

Freitag, 7. November 2008

Mein Erster Eintrag ***endlich***

Mein erster Eintrag in den Blog soll euch einen kleinen Eindruck in meine letzten 5 Wochen verschaffen.
Nachdem ich Ende September Mannheim verlassen habe, bin ich bei meinen Eltern wieder eingezogen. Hier bin ich aber nicht lang geblieben, da ja ab 01. Oktober das Vorbereitungsseminar (POS) fuers Ausland gestartet ist.
Die 1. Herausforderung, die ich hatte, war fuer 4 Wochen einen Koffer zu packen, den ich allerdings mit dem Zug nach Berlin buxieren musste. Dies bedeutete fuer mich: einschraenken.
Es viel mir sichtlich nicht leicht und deshalb bin ich bepackt wie ein Esel am 30. September in den Zug gestiegen. Irgendwie habe ich auch das schwaere Gepaeck (Grosser Koffer, Reisetasche, Rucksack, Laptoptasche) in den schoenen Arwo-Bau bekommen. Arwo-Bau nannte sich die Unterkunft in Berlin, gewoehnungsbeduerftig, aber es stellte sich bald heraus, dass es eine grosse WG unter uns Stammhausinformanden (= alle die, die ab 01. November ins Ausland gehen) sein sollte.
Am Anfang stand erstmal das Kennenlernen auf dem Programm. Der 1. Tag war zum Vorstellen da und am 2. Tag haben wir eine Stadtrundfahrt erhalten. Danach war erst mal Wochenende angesagt und wir haben uns auf eigene Faust die riesige Stadt Berlin nochmal angeschaut.
Dann ging es mit den diversen Workshops in die vollen. Wir haben bestimmt 10 verschiedene Workshops/Seminare mitgemacht, die alle mal mehr und mal weniger interessant waren. Um so interessanter waren die abendlichen Veranstaltungen, die wir auf eigene Faust organisiert haben. Schon bald haben wir uns alle viel naeher kennengelernt und wenn man nicht mal eine Auszeit gebraucht hat, war man nie alleine. Das hat richtig Spass gemacht. Irgendwann hatte mich dann aber eine Erkaeltung gepackt, die mich dann leider fuer 4 Tage ausgeschaltet hatte. Naja, aber danach war ich wieder voller Tatendrang und es ging weiter.

Ich sag nur so viel:
Das Nachtleben von Berlin hat so viel zu bieten, dass ich leider nicht alles sehen konnte!

Leider ging die Zeit in Berlin wiedermal viel zu schnell vorbei und schon war jeder so am planen seiner Abreise und ich habe mich auch schon moralisch darauf vorbereitet, dass ich wieder bepackt wie ein Esel mit dem Zug nach Hause fahren darf. Allerdings oder zum Glueck hat dann aber die Bahn Ihr ICE’s ausser Gefecht gesetzt und ich habe mir einen Mietwagen genommen (Golfklasse gebucht, einen 3er BMW bekommen *yuhuu*) und konnte so ohne schleppen in 2 Stunden nach Hause fliegen. :-)
Dort angekommen haben meine Mutter und ich im Akkord meine Berlin Sachen gewaschen und ich hab schon wieder angefangen meine Sachen fuer Athen zu packen.
Und ich bitte Euch, stellt Euch das vor: Ich hatte 20kg Freigepaeck von Lufthansa plus ein Handgepaeck, was nicht schwerer als 8kg sein durfte. Wie soll man sich da auf irgendwas beschraenken, wenn ich fuer ein Jahr weggehe??? Unmoeglich!!! Ich habe mich dann soweit einschraenken koennen, dass mein Koffer am Ende 26,6kg und mein Handgepaeck 11kg wog. Dabei hatte ich noch Glueck, dass ich fuer die 6kg Uebergepaeck nichts zahlen musste, Handgepaeck wird gluecklicherweise nicht gewogen. Nun ja, der Rest wird mir jetzt nach und nach nachgeschickt. Hoffentlich kommts an :-)

In Athen:
In Athen angekommen wurde ich ja netter Weise von einem Fahrer mit dem Auto abgholt. Er warnte mich schon auf der Autofahrt vor den verrueckten Autofahrern wenn man als Fussgaenger die Strasse ueberqueren will. Tatsaechlich ist es so, dass selbst wenn die Fussgaengerampel gruen ist, du deine Beine in die Hand nimmst und versuchst so schnell wie moeglich auf die andere Strassenseite zu kommen. Ein echt lustiges Schauspiel,dass allerdings dein Leben rettet.
Nun ja, dann bin ich die Wohnung gekommen und hatte wahrscheinlich meinen 1. Kulturschock. Die Wohnung hat eher den Charme einer Klobuerste. Sehr alte Moebel, so nen portablen Herd mit einer Herdplatte mit ca. 15cm Durchmesser und einer mit etwa 5cm Durchmesser, da hatte ich aber einen neuen bekommen, weil der andere kaputt war. Naja, er war aber nicht neu im Sinne von neu, sondern nur neu in der Wohnung mit all seinem Dreck drauf, von denen die das Ding vorher benutzten. :-)
Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich zum lachen.

Naja und so wie der Herd so verdeckt, sah die ganze Wohnung aus, was ich aber zunaechst gar nicht merkte, da es dunkle Boeden gibt und irgendeine Art PVC in der Wohnung ist, welcher den Dreck nicht zeigt, sehr wohl aber weisse Socken sehr schnell schwarz werden laesst. Das hiess dann also fuer mich den naechsten Tag den naechst besten Supermarkt aufsuchen und Putzmittel kaufen. Ich habe dann auch den ganzen Samstag geputzt mit Cillitbang, das erschien mir angebracht :-)
Dieses Wochenende werde ich nach einer ausgiebigen Shoppingtour das selbe nochmal machen. Nur um sicher zu gehen, dass ich dann auch den letzten fremden Dreck erwischt habe.
Was sehr gut an der Wohnung ist, dass Sie sehr zentral liegt, das heisst, wenn morgens kein Stau waere, braeuchte ich etwa 15 Minuten bis zu Arbeit. Leider ist aber in Athen eigentlich immer Stau und so brauche ich etwa 30 – 45 Minuten bis zur Arbeit. Die sind aber auch chaotisch...kann man gar nicht beschreiben, muss man gesehen haben. Ein Taxifahrer heute hat mir erzaehlt, dass wenn man in Athen laengere Zeit Auto gefahren ist, kann einen so schnell nichts mehr stressen und deine Nerven werden Drahtseile. Glaube ich blind!!!!!

Des weiteren liegt bei mir um die Ecke auch gleich die U-Bahn Station, wo ich in 2 Stationen in der Altstadt und in 3 an der Akropolis bin. Ich denke, das ist ganz ok. Obwohl ich nicht weiss, ob ich zentral genug wohne, um das Nachtleben in vollen Zuegen zu geniessen.

Ansonsten sind die Kollegen alle sehr nett, leider gibt es hier keine Kantine, wo man sich unter Kollegen mal unterhalten kann.
Derzeit bin ich auch dabei mir einen Sprachkurs zu suchen, um anzufangen griechisch zu lernen. Hier in Athen kann zwar so gut wie jeder englisch, aber langsam finde ich gefallen an der Sprache und deshalb wage ich mich in das Abentheuer.

So jetzt habe ich doch viel mehr geschrieben als ich dachte und das fuer meinen 1. Eintrag. Nun die naechsten fallen bestimmt kuerzer aus. :-)
Ich freue mich immer von Euch zu hoeren. Fuer diese Zwecke koennt ihr mich per Mail oder aber auch ueber mein schoenes neues Gaestebuch kontaktieren.

Seit lieb gegruesst und bis bald
Eure Manu