Dienstag, 23. Dezember 2008

χρονια πολλα και ευτυχισμενος ο νεος χρονος

Ich wuensch Euch allen gesegnete und erholsame Weihnachten und einen guten Start im neuen Jahr wo auch immer Ihr auf der Welt ins neue Jahr hinein rutscht. Trinkt nicht zu viel und ich hoffe, der 01. Januar startet fuer Euch nicht mit zu grossem Kopfweh. Gleiches hoffe ich natuerlich fuer mich auch :-)))
Ich werde Weihnachten in Athen verbringen und mir mal anschauen, wie die Griechen das so machen. Fuer Silvester habe ich natuerlich ganz nach griechischem Vorbild noch nichts konkretes vor, aber das wird sich bestimmt noch aendern.
Mal sehen wie es mit den Krawallen weiter geht und dann wird dementsprechend auch entschieden. Leider konnte ich deshalb auch in der letzten Zeit keine neuen Eintraege verfassen, da ich etwas eingeschraenkt bin in Sachen Ausgehen und was erleben. Es wird auch sobald keine Bilder mehr von mir geben, da meine neugekaufte Kamera den Geist aufgegeben hat :-(((

Also wie gesagt, ich wuensche Euch allen schoene Weihnachten
Eure Manu

Dienstag, 9. Dezember 2008

Es geht mir gut

Hallo zusammen,

ich dachte mir, dass ich aus gegebenen Anlass kurz einen Post spendiere, um Euch allen mitzuteilen, dass es mir trotz der schlimmen Ausschreitungen hier in Athen gut geht. Ich wohne zwar zentral, aber trotzdem weit genug von den Ausschreitungen entfernt.
Letzte Nacht sind wohl alle Geschaefte in der bekannten Einkaufsstrasse (Ermou Street) in Athen ausgebrannt worden und sogar der Weihnachtsbaum wurde angezuendet.
Da ich auf oeffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin, habe ich derzeit nur etwas Probleme in die Arbeit zu kommen. Aber wir haben hier einen Siemensbus, den ich die naechsten Tage benutzen werde. Heute ist wohl die Beerdigung des Jungen, der erschossen wurde. Ich hoffe sehr, dass sich danach alles wieder normalisiert und Weihnachten kommen kann.

Also viele Gruesse und macht Euch keine Sorgen um mich
Eure Manu

Montag, 1. Dezember 2008

Die griechische Nacht

Am vorletzten Wochenende hatte ich das Vergnuegen meinen Ersten richtigen griechischen Abend zu erleben und es war toll!!!!

Wir haben uns um kurz vor 22:00 Uhr an der Metrostation verabredet und sind dann erst mit der Metro, dann umgestiegen in eine andere Linie und dann noch mit dem Taxi zum Restaurant gefahren. Dort angekommen sind wir in die Lokalitaet rein und es war brechend voll. Junge und aeltere Menschen vereint. Vielleicht sollte ich noch erwaehnen, dass ich hier mit einer Bekannten aus dem Sprachkurs (Kirsty), Ihrem griechischen Freund (Panos), dessen Cousine (Thora) und deren Freunden dort war. Thora hatte einen Tisch reserviert und wir konnten uns setzen, aber schon beim reinkommen, kam uns schon laute griechische Musik entgegen. Da ich aber nicht so auf das griechische Gejaule stehe, war ich zunaechst geschockt. Naja, aber was solls.

Also wir dann an unseren Tisch gesetzt und Panos und Thora haben fuer uns alle bestellt. Viele kleine Koestlichkeiten, von denen jeder mal probieren konnte. Zu trinken gab es Wein und Wasser. Da wir die 1. waren, die dort angekommen sind und die Freunde von Thora erst spaeter kamen, haben wir schon mal angefangen mit essen. Nun fuer mich Nichtgriechin wars auch hoechste Zeit, denn es war mittlerweile auch schon 23:00 Uhr. Aber die Griechen essen immer so spaet. Deshalb werde ich mich daran gewoehnen muessen.

Jedenfalls war das essen wahnsinnig lecker und sehr kalorienhaltig. Da fragt man sich, wie die Griechen das machen, dass sie alle so duenn sind. Man sieht seltenst einen dicken Griechen. Bewundernswert!

Die Freunde von Thora sind irgendwann dann auch nach und nach eingetroffen. Und da wir ja schon leichten Vorsprung bezueglich des Weines hatten, mussten die anderen natuerlich aufholen. Und ich sag Euch, ich habe in meinem Leben an einem Abend noch nie so viel geprostet wie da. Man prostet hier bei jedem Schluck :-)

Waehrend des kompletten Essens spielte schon die Band (ich gehe mal davon aus) griechische Volkslieder, die wirklich jeder mitsingen konnte. naja nicht jeder, ich nicht, aber jeder Grieche kannte sie. Mittlerweile hatte sich die Musik auch recht gut angehoert. Und dann ging auf einmal das Syrtakitanzen los. Es war klasse zuzusehen. Und bevor einer fragt. Nein, ich habe mich nicht getraut, aber mir ganz fest vorgenommen beim naechsten Mal Syrtakitanzen auszuprobieren.

Es war ein wirklich sehr lustiger Abend und die Leute waren auch wahnsinnig nett. Es hat wirklich richtig Spass gemacht.

Nachdem wir das Lokal verlassen hatten, sind die anderen noch in eine Disco, ich allerdings hab mir ein Taxi geschnappt und bin heim gefahren. Ich war echt muede!!! Bin ja auch schon etwas aelter :-)

Hier mal noch ein paar Bilder, die Euch einen kleinen Eindruck in das Geschehen verschaffen sollen, allerdings nicht die beste Qualitaet. Sorry!!!

Das Lokal und die Band ganz hinten
Alt und jung tanzen Syrtaki zusammen

Olympia oder das war davon noch da ist

Ich bin euch schon ne ganze Weile noch den Bericht aus Olympia schuldig und hier ist er. Hat etwas laenger gedauert, weil ich es irgendwie nicht auf die Reihe gebracht habe die Bilder von meiner Kamera runterzuladen. Naja also so viel sei gesagt, ich bin wieder sicher und heile in Athen angekommen und mich hat man nicht verschleppt. :-) naja, man bringt mich eh spaetestens nach einem Tag wieder.
Aber fangen wir mal von vorne an:
Am Samstag mittag haben sich Jessica, Phill (so heissen die beiden) und ich im Zentrum von Athen getroffen, kurz vorgestellt und uns Richtung Busplatz, wo die Ueberlandbusse abfahren, gemacht. Wir mussten erst mit der Metro (= U-Bahn) fahren und dann ein kurzes Stueck laufen und dann noch mit einem Bus fahren, der uns zum Busplatz gebracht hat. Nun was soll ich sagen, ich war schon sehr schockiert und der Schrecken stand mir ins Gesicht geschrieben. Dieser Busplatz war eine baufaellige Halle irgendwo im nirgendwo...wahnsinn, aber gut, ich bin ja abentheuerlustig :-) aber seht selbst:


Die Wartehalle

Wir dann halt da rein, Jessica meinte nur, dass ich genauso schaue wie sie als sie diesen Busplatz das erste mal gesehen hat. Wie ein Auto halt! Es hat sich fuer mich auch die Frage gestellt, wer von nicht ewig in Athen lebenden weiss, dass es A solch einen Busplatz ueberhaupt gibt und B wie man da hin kommt. Echt wahnsinn wirklich!!
Wir sind dann Tickets kaufen gegangen. 43 EUR fuer Hin- und Rueckfahrt berappt und wurden darauf hingewiesen, dass wir kurz vor Olympia nochmal umstiegen muessten und ein weiteres Ticket kaufen muessten. Gut, gut. Jetzt die Busstation suchen. Nun nach 3 Runden ueber den gesamten Busplatz hat Phill dann letztendlich gefragt, wo unser Bus abfaehrt. Eingestiegen los gefahren. Die Fahrt hat ne gefuehlte Ewigkeit gedauert. Nach 4 Stunden sind wir dann in Pyrgos (da mussten wir umsteigen) angekommen und wie uns aufgetragen wurde haben wir uns noch ein weiteres Ticket besorgt und haben auf die Abfahrt unseres Busses gewartet. Dann sind wir ca. eine Stunde spaeter endlich in unserem Hotel angekommen.
Wir hatten ein 3-Bett-Zimmer fuer 17EUR pro Person. War echt klasse!!
Wir sind noch was essen gegangen

In der Taverne (die einzige, die offen hatte)
mit Phill und Jessica
und waren noch was trinken, als es moerderisch angefangen hat zu regnen und unsere Schirme NATUERLICH im Hotel lagen. Supi!
Nun wir sind trotzdem irgendwie heim gekommen und ins Bett.

Am naechsten Tag haben wir uns auf den Weg gemacht die Ausgrabungsstaette der Tempel anzusehen, aber da der Ort Olympia so klein ist und man in 3 Minuten durchgelaufen war, hatten wir nicht weit zu laufen. Olympia ist ein rein touristischer Ort, und da Nebensaison ist, war der Ort wie ausgestorben. Wahnsinn!!


Der Ort menschenleer
Naja, jedenfalls braucht man viel Vorstellungsvermoegen und einen noetigen Willen und man konnte in den herumliegenden Steinen auch einen Teil eines Tempels erkennen :-)


Ein Tempel

Allerdings beeindruckend war, dass im Jahr 522 und 551 n.Chr. die Tempel durch Erdbeben zerstoert wurden und die umgefallenen Saeulen noch genauso daliegen, wie sie damals umgefallen sind.


die Saeulen nach dem Erdbeben


Das Olympiastadion


Der Eingang der Athleten ins Stadion

Danach haben wir noch das archaeologische Museum angeschaut und haben uns dann was zu essen gegoennt.
Als wir dann zu angeblichen Bushaltestelle des Busse nach Pyrgos gegangen sind und gewartet haben, waren wir schon irritiert, dass kein Bus kam. Jessica hat dann in einem Hotel gefragt und die meinten da, die Bushaltestelle ist auch nicht hier sondern entlang der Hauptstrasse ein Stueck. Der Bus sollte um 16:00 Uhr fahren und es war 15:55 Uhr und dann haben 3 Touristen Aufruhr in das Oertchen gebracht. Wir sind die unbelebte Hauptstrasse (siehe Bild oben) nicht wirklich leise entlang gerannt, alle einheimischen haben uns bloed nachgeschaut. Nun ja wir haben unseren Bus aber wenigstens nach bekommen. Yuhuuu.
Die Busfahrt war genauso langweilig, wie die Hinfahrt. Also nix zum erzaehlen.
Fazit von der Geschicht’:
6 Stunden Busfahrt nach Olympia lohnt sich nicht!!!

Ach ja, und mit Phill und Jessica habe ich mich sehr gut verstanden, sodass wir jetzt wohl oefter was miteinander unternehmen werden.

Freitag, 14. November 2008

Schwupp di Wupp die 2. Woche schon wieder rum

Ja, wer haette das gedacht, auch die 2. Woche hat sich schon wieder fast verabschiedet und es gibt wieder so einiges zu erzaehlen.
Nachdem ich am Samtag shoppen war und am Sonntag meine Wohnung noch mal voellig geputzt habe, war das Wochenende auch schon wieder vorbei.
Solange ich hier bin, hatte ich mir schon zuhause ueberlegt, moechte ich gerne einen Sprachkurs machen. Des wegen habe ich auch bei einer Sprachschule, die mir von einer meiner Kolleginnen genannt wurde, nachgefragt und bekam dann am Montag das Angebot. Nun ich war eines Herzinfarktes nahe. Die haben 80 Stunden Einzelunterricht veranschlagt a 30 EUR. Nun ja, jeder der rechnen kann, weiss warum ich kurzzeitig tief Luft holen musste. Da ich leider auf der Arbeit noch nicht ganz so viel zu tun habe, habe ich mich im Internet informiert und einige Sprachschulen angeschrieben und tataaaaa ich bekam eine Antwort, mit 2 Tage die Woche abends a 2 Stunden und das ein ganzen Jahr lang fuer 500 EUR. Da dachte ich, sage ich doch nicht nein. Hab dann Mittwoch von der Sprachschule noch einen Anruf bekommen und konnte abends schon gleich an meinem 1. Sprachkurs teilnehmen. Oh man, sag ich Euch, das ist schon ne Sprache. Nicht nur, dass ich das ganze Alphabet lernen muss, es macht auch keinen Sinn. Im Griechischen haben die bspw. fuer unser deutsches „i“ sage und schreibe 5!!! verschiedene Buchstaben, die keinen Unterschied machen oder haben, ausser, dass sie anders aussehen...Sehr seltsam. Nun ja, werde mich heute auch wieder dem griechischem widmen. Ich hab auch etwas gelernt, deshalb, denke ich wird es heute hoffentlich schon besser gehen. Und ich verstehe ein wenig mehr als nur Bahnhof.

Am Wochenende fahre ich uebrigens nach Olympia in Peloponnes und schaue mir die Gedenkstaetten dort an. Ich habe hier uebers Internet eine angeschrieben, die auch erst seit 2 Monaten hier in Athen wohnt und hab sie gefragt, ob wir uns nicht mal treffen wollten. Sie fand die Idee auch ganz gut. Mein Vorschlag war dann, dass wir uns dieses Wochenende in Athen treffen koennten. Allerdings war sie schon mit einem Bekannten verabredet nach Olympia zu fahren, fragte mich aber, ob ich nicht mitkommen moechte und da ich ja nichts anderes weiter vorhabe am Wochenende folge ich ihrem Ruf und fahre mit ihr, die ich noch nie in meinem leben gesehen habe und ihrem Bekannten nach Olympia. Wir fahren Samstag mittag hin und kommen Sonntag spaet abends zurueck. Ganz schoen aufregend, wird aber bestimmt lustig. Bilder liefere ich Euch natuerlich umgehend nach.

Bis bald
Eure Manu

Sonntag, 9. November 2008

Meine Wohnung

Ich möchte natürlich Euch nicht vorenthalten einen kleinen Einblick in meine Wohnung zu werfen:










Das obere Bild ist das Wohnzimmer, zumindest ein Teil davon. Von hier gelangt man in den Eingangsbereich und dann in den nächsten Flur (siehe unten)















Von hier gehe ich in die nächsten Räume, wie Küche, Bad und Schlafzimmer. Genießt es einfach :-)

























Im Bad habe ich am meisten Hand angelegt. Ich denke, das ist mir auch gelungen.

Liebe Grüße
Manu

Freitag, 7. November 2008

Mein Erster Eintrag ***endlich***

Mein erster Eintrag in den Blog soll euch einen kleinen Eindruck in meine letzten 5 Wochen verschaffen.
Nachdem ich Ende September Mannheim verlassen habe, bin ich bei meinen Eltern wieder eingezogen. Hier bin ich aber nicht lang geblieben, da ja ab 01. Oktober das Vorbereitungsseminar (POS) fuers Ausland gestartet ist.
Die 1. Herausforderung, die ich hatte, war fuer 4 Wochen einen Koffer zu packen, den ich allerdings mit dem Zug nach Berlin buxieren musste. Dies bedeutete fuer mich: einschraenken.
Es viel mir sichtlich nicht leicht und deshalb bin ich bepackt wie ein Esel am 30. September in den Zug gestiegen. Irgendwie habe ich auch das schwaere Gepaeck (Grosser Koffer, Reisetasche, Rucksack, Laptoptasche) in den schoenen Arwo-Bau bekommen. Arwo-Bau nannte sich die Unterkunft in Berlin, gewoehnungsbeduerftig, aber es stellte sich bald heraus, dass es eine grosse WG unter uns Stammhausinformanden (= alle die, die ab 01. November ins Ausland gehen) sein sollte.
Am Anfang stand erstmal das Kennenlernen auf dem Programm. Der 1. Tag war zum Vorstellen da und am 2. Tag haben wir eine Stadtrundfahrt erhalten. Danach war erst mal Wochenende angesagt und wir haben uns auf eigene Faust die riesige Stadt Berlin nochmal angeschaut.
Dann ging es mit den diversen Workshops in die vollen. Wir haben bestimmt 10 verschiedene Workshops/Seminare mitgemacht, die alle mal mehr und mal weniger interessant waren. Um so interessanter waren die abendlichen Veranstaltungen, die wir auf eigene Faust organisiert haben. Schon bald haben wir uns alle viel naeher kennengelernt und wenn man nicht mal eine Auszeit gebraucht hat, war man nie alleine. Das hat richtig Spass gemacht. Irgendwann hatte mich dann aber eine Erkaeltung gepackt, die mich dann leider fuer 4 Tage ausgeschaltet hatte. Naja, aber danach war ich wieder voller Tatendrang und es ging weiter.

Ich sag nur so viel:
Das Nachtleben von Berlin hat so viel zu bieten, dass ich leider nicht alles sehen konnte!

Leider ging die Zeit in Berlin wiedermal viel zu schnell vorbei und schon war jeder so am planen seiner Abreise und ich habe mich auch schon moralisch darauf vorbereitet, dass ich wieder bepackt wie ein Esel mit dem Zug nach Hause fahren darf. Allerdings oder zum Glueck hat dann aber die Bahn Ihr ICE’s ausser Gefecht gesetzt und ich habe mir einen Mietwagen genommen (Golfklasse gebucht, einen 3er BMW bekommen *yuhuu*) und konnte so ohne schleppen in 2 Stunden nach Hause fliegen. :-)
Dort angekommen haben meine Mutter und ich im Akkord meine Berlin Sachen gewaschen und ich hab schon wieder angefangen meine Sachen fuer Athen zu packen.
Und ich bitte Euch, stellt Euch das vor: Ich hatte 20kg Freigepaeck von Lufthansa plus ein Handgepaeck, was nicht schwerer als 8kg sein durfte. Wie soll man sich da auf irgendwas beschraenken, wenn ich fuer ein Jahr weggehe??? Unmoeglich!!! Ich habe mich dann soweit einschraenken koennen, dass mein Koffer am Ende 26,6kg und mein Handgepaeck 11kg wog. Dabei hatte ich noch Glueck, dass ich fuer die 6kg Uebergepaeck nichts zahlen musste, Handgepaeck wird gluecklicherweise nicht gewogen. Nun ja, der Rest wird mir jetzt nach und nach nachgeschickt. Hoffentlich kommts an :-)

In Athen:
In Athen angekommen wurde ich ja netter Weise von einem Fahrer mit dem Auto abgholt. Er warnte mich schon auf der Autofahrt vor den verrueckten Autofahrern wenn man als Fussgaenger die Strasse ueberqueren will. Tatsaechlich ist es so, dass selbst wenn die Fussgaengerampel gruen ist, du deine Beine in die Hand nimmst und versuchst so schnell wie moeglich auf die andere Strassenseite zu kommen. Ein echt lustiges Schauspiel,dass allerdings dein Leben rettet.
Nun ja, dann bin ich die Wohnung gekommen und hatte wahrscheinlich meinen 1. Kulturschock. Die Wohnung hat eher den Charme einer Klobuerste. Sehr alte Moebel, so nen portablen Herd mit einer Herdplatte mit ca. 15cm Durchmesser und einer mit etwa 5cm Durchmesser, da hatte ich aber einen neuen bekommen, weil der andere kaputt war. Naja, er war aber nicht neu im Sinne von neu, sondern nur neu in der Wohnung mit all seinem Dreck drauf, von denen die das Ding vorher benutzten. :-)
Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich zum lachen.

Naja und so wie der Herd so verdeckt, sah die ganze Wohnung aus, was ich aber zunaechst gar nicht merkte, da es dunkle Boeden gibt und irgendeine Art PVC in der Wohnung ist, welcher den Dreck nicht zeigt, sehr wohl aber weisse Socken sehr schnell schwarz werden laesst. Das hiess dann also fuer mich den naechsten Tag den naechst besten Supermarkt aufsuchen und Putzmittel kaufen. Ich habe dann auch den ganzen Samstag geputzt mit Cillitbang, das erschien mir angebracht :-)
Dieses Wochenende werde ich nach einer ausgiebigen Shoppingtour das selbe nochmal machen. Nur um sicher zu gehen, dass ich dann auch den letzten fremden Dreck erwischt habe.
Was sehr gut an der Wohnung ist, dass Sie sehr zentral liegt, das heisst, wenn morgens kein Stau waere, braeuchte ich etwa 15 Minuten bis zu Arbeit. Leider ist aber in Athen eigentlich immer Stau und so brauche ich etwa 30 – 45 Minuten bis zur Arbeit. Die sind aber auch chaotisch...kann man gar nicht beschreiben, muss man gesehen haben. Ein Taxifahrer heute hat mir erzaehlt, dass wenn man in Athen laengere Zeit Auto gefahren ist, kann einen so schnell nichts mehr stressen und deine Nerven werden Drahtseile. Glaube ich blind!!!!!

Des weiteren liegt bei mir um die Ecke auch gleich die U-Bahn Station, wo ich in 2 Stationen in der Altstadt und in 3 an der Akropolis bin. Ich denke, das ist ganz ok. Obwohl ich nicht weiss, ob ich zentral genug wohne, um das Nachtleben in vollen Zuegen zu geniessen.

Ansonsten sind die Kollegen alle sehr nett, leider gibt es hier keine Kantine, wo man sich unter Kollegen mal unterhalten kann.
Derzeit bin ich auch dabei mir einen Sprachkurs zu suchen, um anzufangen griechisch zu lernen. Hier in Athen kann zwar so gut wie jeder englisch, aber langsam finde ich gefallen an der Sprache und deshalb wage ich mich in das Abentheuer.

So jetzt habe ich doch viel mehr geschrieben als ich dachte und das fuer meinen 1. Eintrag. Nun die naechsten fallen bestimmt kuerzer aus. :-)
Ich freue mich immer von Euch zu hoeren. Fuer diese Zwecke koennt ihr mich per Mail oder aber auch ueber mein schoenes neues Gaestebuch kontaktieren.

Seit lieb gegruesst und bis bald
Eure Manu